Erziehungstipp September

Erziehungstipp September

Lästige Hausaufgaben
Hausaufgaben

Lange Ferien liegen hinter uns. Die Zeit der Erholung neigt sich langsam dem Ende und wir konzentrieren uns auf das neue Schuljahr. Und damit verbunden ist oft wieder der Ärger mit den Hausaufgaben und der „Lernerei“. Was für die Kinder bereits zu viel ist, ist für die Eltern noch viel zu wenig. Der Lehrer verlangt manchmal Unmenschliches und überhaupt… Wieviel soll denn nun gelernt werden? Wie soll man als Eltern das richtige Maß finden? Zunächst ist es wichtig, wirklich mit dem Schuljahr zu starten und nicht erst abzuwarten, bis die ersten schlechten Noten geschrieben sind. Wer von Anfang an mitlernt hat vor einer Prüfung keinen großen Berg vor sich. Für Hausaufgaben bietet es sich an, feste Zeiten zu vereinbaren. Wann der richtige Zeitpunkt ist, hängt von der jeweiligen Familie bzw. vom Kind ab. Manche bringen die Hausis gern schnell hinter sich, während andere lieber noch ein bisschen frei haben und raus gehen. Computerspiele vor die Hausaufgaben zu schieben ist meist keine gute Idee, weil sehr viel Aufmerksamkeit gefordert wird und das Aufhören in der Regel sehr schwer fällt. Braucht ihr Kind überdurchschnittlich lange für seine Aufgaben, empfiehlt sich ein Lehrergespräch. Entweder ist wirklich zu viel auf, oder aber ihr Kind hat Aufgaben nicht wirklich verstanden und braucht deswegen so lange. Übrigens: wer während der Hausaufgaben sein Handy neben sich liegen hat braucht sehr viel länger für die Schularbeiten. Deswegen gilt: Hausaufgabenzeit ist Handyfreie-Zeit. Manchmal profitieren Kinder (und die Eltern) auch davon, wenn sich jemand anders um die Erledigung der Arbeiten kümmert. Vielleicht klappt`s bei der Oma besser? Oder vielleicht in der Hausaufgabenbetreuung? Dann scheuen sie sich nicht davor, diesen Weg zu gehen. Was vor allem zählt ist eine gute Eltern-Kind-Beziehung. In diesem Sinne: einen erfolgreichen Schulstart wünschen Gabriele Müllner und Stefanie Dechant!

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