Gute und schlechte Angewohnheiten

Gute und schlechte Angewohnheiten

Oft wird ja darüber gesprochen, dass man schlechte Angewohnheiten loswerden möchte…bei sich und oft auch bei den Kindern.
Gemeint sind dabei Dinge wie Nägelkauen, Rauchen, zu viel am PC sitzen usw. Wir wollen „schlechte“ Angewohnheiten, also solche die mehr schaden als nützen beseitigen.
Es gibt aber auch weniger offensichtlich schädliche Angewohnheiten die uns meist gar nicht so bewusst sind, obwohl Sie uns viel Kraft und Energie abziehen.
Kommt Ihnen diese Aussage bekannt vor? „Ich stelle mich jeden Tag auf die Waage und jeden Tag ärgere ich mich.“
Wie absurd oder? Sich jeden Tag freiwillig, geplant und absichtlich zu ärgern klingt doch wirklich merkwürdig. Aber Hand aufs Herz: jeder hat Handlungen oder Gedanken, die dafür sorgen, dass wir uns schlechter fühlen. Diese Handlungen oder Gedanken schaden nicht in erster Linie unserem Körper, sondern unserer Psyche.
Die gute Nachricht ist, dass Sie sich täglich selbst entscheiden können, ob Sie damit weitermachen.
Es ist wichtig, gerade auch für Kinder, zu erkennen, dass wir selbst entscheiden ob wir Dinge tun und denken die uns glücklich, traurig oder wütend machen.
Glauben Sie nicht? Kennen Sie den Spruch von Karl Valentin „Ich freu mich wenn´s regnet, denn wenn ich mich nicht freu regnet es auch.“? Genau das ist damit gemeint.
Gerade Kinder brauchen hier Ihre Hilfe. Sie erkennen nicht von selbst was Ihnen ein gutes und was ihnen ein schlechtes Gefühl macht. Sie benötigen jemanden, der Ihnen hilft herauszufinden welche ihrer Gedanken der Ursprung für gute und für schlechte Gefühle sind. Aber nur wer dazu in der Lage ist, kann auch gut für sich selbst sorgen und bildet keine schlechten, d.h. in diesem Fall belastenden Angewohnheiten aus.

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